EnerChem

Nanochemische Konzepte einer nachhaltigen Energieversorgung

Hydrothermale Synthese von Kohle aus Biomasse

Seit Beginn der industriellen Revolution in den letzten 200 Jahren hat die atmosphärische Konzentration von CO2 um mehr als 25% zugenommen. Diese Zunahme lässt sich eindeutig auf menschliche Aktivitäten zurückführen, insbesondere auf die Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas. Zurzeit produziert unsere Ökonomie etwa 27 Milliarden Tonnen CO2/Jahr, was bekanntermaßen gravierenden Einfluss auf Umwelt und das Klima hat. mehr lesen…

Analyse und Theorie von Kohlenstoff

Kohlenstoffmaterialien spielen eine zentrale Rolle im dem Projekthaus EnerChem. Die Mikrostruktur der Kohlenstoffe beeinflusst das Verhalten der Materialien in den verschiedenen Anwendungen. Um eine genaue Strukturanalyse zu betreiben, wird Transmissionselektronenmikroskopie verwandt. mehr lesen…

Energieforschung

Die Forschung beinhaltet verschiedene Aspekte wie Energiespeicherung, Energiebereitstellung, Energieverbrauch, Infrastruktur und Verteilung. Die Recherchen basieren auf Internetinformationen, Datenbanken, Austausch mit Wissenschaftlern, Industrie, verschiedenen Verbänden und Organisationen, Experten und Politikern. mehr lesen…

Neue Nanostrukturierte Elektrodenmaterialien

Die Herstellung von Batteriematerialien mit höherer Leistung und kürzeren Aufladungszeiten ist ein wichtiges Ziel im Bereich der Energiespeicherung. Mehrere Projekte von EnerChem beschäftigten sich daher mit einer gezielten Nanostrukturierung von Elektroden mit dem Ziel, höhere Speicherkapazitäten zu erreichen. mehr lesen…

Poröse Materialien als Wasserstoffspeicher

Brennstoffzellen werden oftmals als die zukünftige Alternative zu Verbrennungsmotoren angesehen, wobei die Verwendung von Wasserstoff in Brennstoffzellen die Emission von Treibhausgasen vollständig verhindern könnte. Eine notwendige Bedingung für einen rationalen Gebrauch von Wasserstoff-Brennstoffzellen ist jedoch die Entwicklung effizienter Wasserstoffspeicher, welche, bei geringem Eigengewicht und -volumen, große Mengen von Wasserstoff speichern müssen. Ein weiterer, entscheidender Punkt ist außerdem die Geschwindigkeit der Wasserstoffaufnahme bzw. –abgabe. mehr lesen…

Methanaktivierung über heterogener Katalyse

Methan ist eine noch immer in riesigen Lagerstätten vorhandene fossile Energiequelle (Erdgas, Methanhydrate). Ein großer Nachteil ergibt sich jedoch aus dessen Aggregatzustand, welcher Transport und Lagerung dieses Rohstoffs erschwert. Eine Lösung wäre die katalytische Umwandlung von Methan zu flüssigen Energieträgern, wie zum Beispiel Methanol. mehr lesen…

Design selbstorganisierender Kohlenstoffvorläufer

Eine fundamentale Bedeutung für die Anwendung von auf Kohlenstoff basierender Materialien als Elektroden, Katalysatoren und Katalysatorträger, sowie als Speichermaterialien, kommt der Kontrolle der molekularen Struktur der Produkte zu. Chemische und elektronische Reaktionen geschehen dabei an den Oberflächen der Kohlenstoffmaterialien, daher ist gerade die Kontrolle der Chemie und der Struktur der Materialien von besonderer Bedeutung. mehr lesen…

Nanostrukturierte Brennstoffzellenmembranen

Brennstoffzellen sind eine ökonomische und umweltverträgliche Alternative zu den bestehenden Stromquellen, da sie das Potential haben, eine hohe Effizienz mit der Verwendung von regenerativen Treibstoffen zu verbinden. Polymer Elektrolyte Brennstoffzellen sind dabei wegen der niedrigen Betriebstemperaturen für eine Reihe von Anwendungen, wie z.B. im Transportwesen und für tragbare elektronische Geräte interessant. mehr lesen…

Metallfreie Katalyse

Die „Nachhaltigkeit“ einer technischen Innovation ist auch immer begleitet von der Fragestellung nach Aspekten wie Kosten, Umweltschutz und Verfügbarkeit der benötigten Rohstoffe. Viele der heutzutage eingesetzten Katalysatorsysteme können dabei nicht als nachhaltige technische Lösungen angesehen werden, da sie auf seltenen Elementen (Edelmetallen) beruhen. Ein Ziel von EnerChem ist es daher, vorhandene Katalysatoren, durch solche zu ersetzen die auf häufiger vorkommenden Elementen beruhen. mehr lesen…

Sprachauswahl:
Deutsch
Englisch

Newsfeed

Max-Planck-Institut
für Kolloid- und Grenzflächenforschung
Am Mühlenberg 1
D-14476 Potsdam-Golm